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von Christian Busch


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Sternbilder und ihre Geschichten


Bestimmt kennen die meisten von euch den großen Wagen. Das ist ein Sternbild, das bei uns am Himmel zu sehen ist. Je nachdem, wann ihr geboren wurdet, habt ihr euer eigenes Sternbild, das man dann Sternzeichen nennt. Hier könnt ihr alles darüber erfahren, zum Beispiel, wer die Sternbilder erfunden hat, wie sie aussehen, wer darüber entscheidet, was man für ein Sternzeichen ist und welche Geschichten die Sternbilder erzählen.


Was ist ein Sternbild?

Wenn ihr mal an den Himmel schaut, dann seht ihr da oben ein ziemliches Gewimmel von Sternen. Das ganze sieht sehr chaotisch aus. Aus der Schule kennt ihr bestimmt "Malen nach Zahlen". Da muss man Punkte in der richtigen Reihenfolge mit Strichen verbinden. Und genau das haben die Menschen mit den Sternen gemacht. Sie haben die Sterne so verbunden, dass sie die Umrisse von Tieren und Gegenständen darstellen. Diese Figuren haben sie dann Sternbilder genannt.

Wenn ihr in den Nachthimmel schaut, dann könnt ihr euch ja selbst einmal Figuren ausdenken. Alles was ihr dazu braucht, ist ein bisschen Phantasie. Probiert es mal aus...

Könnt ihr erraten, welche Sternbilder auf dem linken Bild zu sehen sind?


Erzählen Sternbilder Geschichten?

Alle Sternbilder haben eine Geschichte. Die Geschichten sind schon über eintausend Jahre alt. Die meisten wurden von den Griechen erfunden. Deswegen hat man diesen Geschichten auch einen Namen gegeben, der aber sehr kompliziert ist: man nennt sie "griechische Mythologie"


Wer hat den Sternbildern den Namen gegeben?

Die meisten Sternbilder wurden von den alten Griechen benannt. Sie haben sich auch die ganzen Figuren ausgedacht. Aber auch im Mittelalter hat man noch ein paar Sternbilder benannt. Herausgekommen sind dann so komische Namen wie: "chemischer Ofen", "Bildhauer" oder auch "Luftpumpe". Man hat den Sternbilder deswegen die Namen gegeben, weil man auf die technischen Fortschritte in dieser Zeit sehr stolz war.


Wieviele Sternbilder gibt es?

Insgesamt gibt es am Himmel 88 Sternbilder. Das ist schon sehr viel, aber von Deutschland kann man nicht alle sehen, da einige Sternbilder nur von Australien oder von anderen Orten auf der Südhalbkugel zu sehen sind.


Kann man auch heute noch Sternbilder erfinden?

Nein, das geht leider nicht mehr, weil schon alle Sterne verbraucht sind. Außerdem gibt es am Himmel kein Platz mehr für neue Sternbilder.


In welchem Sternbild steht der Polarstern?

Der Polarstern steht im Sternbild "kleiner Bär". Viele Leute sagen zu dem kleinen Bären auch "kleiner Wagen", weil er aussieht, wie ein kleiner Karren, den man hinter sich herziehen kann.


Was sind die Tierkreiszeichen?

In einem Jahr wandert sie Sonne einmal über den ganzen Himmel. Dabei läuft sie durch 12 Sternbilder hindurch, die man Tierkreiszeichen nennt. Zu den Tierkreiszeichen gehören folgende Sternbilder:

Steinbock
Wassermann
Fische
Widder
Stier
Zwillinge
Krebs
Löwe
Jungfrau
Waage
Skorpion
Schütze


Auf dem Bild könnt ihr erkennen, dass die Sonne gerade im Sternbild Löwe steht. Die rote Linie zeigt euch, durch welche Sternbilder die Sonne laufen kann. Das Sternbild, in dem die Sonne bei eurer Geburt steht, ist euer Tierkreiszeichen. Man kann sich also nicht aussuchen, was man sein will.

Da ihr jetzt schon viel über Sternbilder erfahren habt, wollen wir einmal schauen, was sie für Geschichten zu erzählen haben.


Der große Bär

Es gab einmal eine Frau mit dem Namen "Kallista". Sie hatte zwar einen Freund, der sie geliebt hat, aber irgendwie war ihr das nicht genug. Deswegen hat sie von einem anderen Mann ein Kind bekommen. Die Frau von diesem Mann hat das rausgekriegt und wollte Kallista deswegen umbringen.

Weil Kallista Angst hatte, ist sie davongelaufen und hat ihr Baby ganz alleine zurückgelassen. Nach vielen Jahren hat sie ihren Sohn getroffen, der so richtig sauer war, weil sie ihn damals allein gelassen hat. Deswegen wollte er sie umbringen und hat einen Speer nach ihr geworfen.

Aber kurz bevor der Speer sie getroffen hat, wurde sie in eine Bärin verwandelt und an den Himmel gesetzt. Ihr Sohn wurde auch an den Himmel verpflanzt und muss nun bis in alle Ewigkeit als Bärenhüter auf seine Mutter aufpassen.


Die Cassiopeia

Cassiopeia war die Frau eines mächtigen Königs. Eines Tages saß sie am Ufer eines See's und kämmte sich die Haare. Als sie sich im Wasser spiegelten, sagte sie, dass ihre Haare noch viel schöner wären als die der Nereiden. Die Nereiden lebten in dem See, denn sie waren Seejungfrauen. Als sie das hörten, wurden sie ziemlich sauer auf Cassiopeia und schickten ihr ein Meeresungeheuer, das sie aufessen sollte.

Weil der König seine Frau aber nicht verlieren wollte, nahmen die beiden ihre Tochter und ketten sie an einen Felsen. Sie wollten nämlich, dass sie von dem Meeresungeheuer gefressen werden sollte. Als Andromeda, so hieß die Tochter, da an ihrem Felsen hing, kam ein mutiger junger Mann vorbei und rettete sie.

Aber weil Cassiopeia immer noch behauptet hat, dass sie schönere Haare wie die Seejungfrauen hätte, wurde sie zur Strafe an den Himmel verbannt.


Der Orion

Orion war der Sohn eines Gottes und konnte über das Wasser gehen. Eines Tages traf er ein Mädchen, das ihm sehr gefallen hat. Aber leider wollte die nichts von ihm wissen, da sie ihn nicht hübsch fand. Aber Orion gab nicht auf und machte ihr viele Geschenke. Nach ein paar Wochen war der Vater des Mädchens so sehr von Orion genervt, dass er ihn kurzerhand blind machte.

Weil Orion nun nichts mehr sehen konnte, stolperte er irgendwie nach Hause. Auf dem Weg dorthin traf er einen Mann, der ihm erzählte, dass er wieder sehen könnte, wenn er immer in Richtung Sonnenaufgang laufen würde. Das hat Orion gemacht und schon bald war er nicht mehr blind.

Daheim angekommen, traf er wieder eine Frau. Sie hieß "Artemis". Als ihre Mutter von einem Skorpion angegriffen wurde, wollte er sie retten und wurde dabei selbst durch einen Stich getötet. Aber weil er so viel Mut bewiesen hatte, wurde er an den Himmel versetzt. Aber auch der Skorpion ist am Himmel und verfolgt nun den armen Orion, der nun bis in alle Ewigkeit vor dem Skorpion davonlaufen muss.


Der Löwe

Der Löwe war der König der Tiere. Er lebte in einer Höhle mit zwei Ausgängen. Direkt neben der Höhle war eine kleine Stadt und wenn der Löwe Hunger hatte, ist er kurz in die Stadt gelaufen und hat einen der Bewohner gegessen.

Das fanden die Leute natürlich nicht sehr witzig und deshalb waren sie sehr froh, als ein Held in ihre Stadt kam. Er hieß "Heracles" und wollte den Löwen besiegen. Zuerst versuchte er, den Löwen mit ganz vielen Pfeilen zu töten, aber der Löwe verschwand einfach durch das Hintertürchen in seiner Höhle. Als er wieder in seiner Höhle war, hat Heracles einen großen Stein genommen und den Hintereingang verschlossen. Dann ist er mit seiner Keule in die Höhle marschiert und hat den Löwen nach einem langen Kampf getötet. Die Bewohner waren sehr froh und haben Heracles mit viel Gold und Edelsteinen belohnt.


Der Rabe

Eines Tages wollte der Gott Apollo einem Freund ein Geschenk machen und schickte seinen Raben los, damit dieser Wasser holt. Der Rabe hat sich einen Becher geschnappt und ist losgeflogen. Als er fast an der Quelle war, sah er einen Feigenbaum, an dem ein paar Feigen hingen. Leider waren seine Lieblingsfrüchte noch nicht reif und so setzte sich der Rabe auf einen Ast und wartete. Apollo war natürlich stinkesauer auf seinen Raben, weil er sein Wasser nun selbst holen musste.

Nach ein paar Tagen waren die Feigen reif und der Rabe hat sich den Bauch vollgeschlagen. Da ist ihm eingefallen, dass er ja eigentlich Wasser holen sollte. Weil er keinen Ärger wollte, hat er sich eine Ausrede ausgedacht. Er hat eine Schlange gefangen, ist mit ihr zurück zu Apollo geflogen und hat behauptet, dass die Schlange ihn nicht an die Quelle lassen wollte.

Aber Apollo hat die Lüge erkannt und zur Strafe hat er den Raben an den Himmel verbannt. Außerdem kann der Rabe nichts mehr trinken, so dass er bis heute eine krächzende Stimme hat.


Der Krebs

Könnt ihr euch noch an Heracles erinnern, der mit dem Löwen gekämpft hat? Als ihm eines Tages langweilig war, hat sich Heracles auf den Weg in einen Sumpf gemacht, um dort wieder mit einem Ungeheuer zu kämpfen. Als er so am Kämpfen war, hat sich von hinten ein kleiner Krebs angeschlichen und den Helden in den Fuss gezwickt. Heracles ist dann wie wild auf einem Fuß herumgehüpft und hätte den Kampf deswegen fast verloren.

Hera war eine Frau, die Heracles überhaupt nicht leiden konnte. Sie hat von diesem Missgeschick erfahren und den kleinen Krebs zum Dank dafür an den Himmel gesetzt.



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Publiziert am: 2006-04-30 (66877 mal gelesen)

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