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Feivel, der Mauswanderer - Seite: 1/6

Feivel, der Mauswanderer

von Christian Busch


Auf diesen Seiten möchte ich euch "Feivel, den Mauswanderer" vorstellen. Den Namen hab ich ausgesucht, weil ich dieses Teleskop locker mit allen Zubehörteilen und warmer Kleidung in einem Rucksack transportieren kann. Und wie ihr vielleicht wissst, hatte "Feivel" auch einen Rucksack bzw. einen Bündel, in dem sich all seine Sachen befanden. Nun könnte man denken, dass es sich vielleicht um ein 4" oder ein 6" Teleskop handelt, aber nix da:


Feivel ist ein 8" f/4.3 Dobson mit einem Gewicht von nur 4.2 Kilogramm.


Damit ist es leichter als 3 Volvic-Flaschen mit je 1.5 Liter Inhalt. Eigentlich wollte ich das Gewicht unter die magische Grenze von 4kg drücken, doch ich wüsste nicht, wo ich die fehlenden 200g noch einsparen sollte (vielleicht Carbon-Stangen?). Doch auch so ist dieses Dobson wohl eines der Leichtesten seiner Öffnungsklasse.

Entstanden ist das Dobson aus dem Umstand heraus, dass ich ein Teleskop brauchte, was sehr klein und leicht ist, um es in einen Rucksack packen und dann mit dem Fahrrad zum Beobachtungsplatz oben im Schwarzwald fahren zu können. Klar, dass man sich da keinen 8" GSO auf den Rücken schnallen kann. So musste ich die ganze Konstruktion auf absoluten Leichtbau und kleines Packmaß trimmen, was nicht immer ganz einfach war. Da auch die Spiegelbox sehr niedrig bauen musste, war es nur logisch, einen schnellen Spiegel zu schleifen. Natürlich gibt es dazu auch ein Schleiftagebuch, in dem alle Höhen und Tiefen beschrieben sind und das ihr euch hier durchlesen könnt:

Der Grobschliff
Der Feinschliff
Die Politur und Parabolisierung
Die Messwerte

Vielleicht ist ja für den ein oder anderen von euch ein Tipp dabei. Wer Fragen hat, kann sich natürlich auch gerne an mich wenden. In diesem Zusammenhang wollte ich noch erwähnen, dass es kein Hexenwerk ist, einen Spiegel selbst zu schleifen und dass man davor keine Angst haben muss. Klar stößt man immer wieder mal auf das ein oder andere Problem, aber die sind alle irgendwie zu lösen.

Doch nun genug geredet, hier erstmal ein Bild von Feivel im aufgebauten Zustand, von der Seite gesehen.



Man sieht sehr schön, dass ich wirklich alles weggelassen hab, was man nicht braucht. Das Dobson besteht also fast nur aus Luft. Und aus ein bisschen Metall und Holz! ;)) Vom Design her habe ich das klassische "Acht-Stangen-Design" gewählt, weil das auch bei wenig Gewicht sehr steif und justierstabil ist. Die Höhenräder sind Sicheln, weil der Schwerpunkt trotz des sehr leichten Hutes 17cm über der Spiegelbox liegt.

Um zu sehen, wie der untere Teil aussieht, gibt es gleich noch ein Foto, diesmal in größer:



Auf der nächsten fünf Seiten findet ihr die Beschreibungen zu den ganzen Teilen wie Spiegelbox, Spiegelzelle, Hut und was es nicht so alles gibt. Also einfach mal durchklicken, wenn es euch interessiert...



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